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Zwischenbericht
Informationen zu den laufenden Arbeitsgruppen

Stand März 2002

Energietisch

ab September 1997

Im Rahmen einer bundesweiten Kampagne zur CO2-Vermeidung bei Kommunen und Verbrauchern hat sich der Energietisch 1997 gegründet. Von Beginn an wurde die Mitarbeit von örtlichen Architekten und Ingenieuren, Handwerksbetrieben, Finanzdienstleistern, Energieversorgern, Umwelt- verbänden und der TU Darmstadt angestrebt. Aus diesen Arbeitsfeldern haben sich insgesamt mehr als 20 Personen zur Mitwirkung bereit gefunden. Auch finanziell wurde der Energietisch von Spenden der lokalen Akteure unterstützt, dadurch konnte zum Beispiel die Moderation der Arbeitssitzungen gewährleistet werden.

Anfängliches Hauptziel des Energietisches war es, ein Konzept für die ökologisch und ökonomisch optimale Energieversorgung und Energienutzung im Baugebiet Goddelau "Hoher Weg" zu erarbeiten. Diese Empfehlungen wurden inzwischen von der Gemeindevertretung in den gültigen Bebauungsplan aufgenommen.

Im nächsten Arbeitsschritt hat der Energietisch diese Empfehlungen standardisiert, so dass sie auch in anderen Baugebieten berücksichtigt werden können. Schwerpunkt der künftigen Arbeit ist die Gründung eines Energieberatungs-Vereins in Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen. Nur über eine neutrale, fachlich kompetente Energieberatung kann langfristig mit einer erfolgreichen Umsetzung von Maßnahmen zur CO2-Minderung gerechnet werden.

Der Beitrag des Energie-Tisches zur Lokalen Agenda Riedstadt liegt natürlich in den Zielen zum Umgang mit Energie und Ressourcen, sowie bei der Verringerung der Luftverunreinigung und Lärmbelastung.

Tauschring "Tauschwas"

ab November 1999

Praktische Hilfe im Alltag aber auch "Extras", die man sich sonst nicht leisten würde, sind Gegenstand eines Tauschrings. Dazu verrechnen die Mitglieder miteinander die aufgewendete Zeit. Alle Arbeiten werden dabei grundsätzlich gleichrangig bewertet.

Damit das Tauschen von Bügeln gegen Hilfe am PC auch klappt, bedarf es einer organisatorischen Basis. Nach dem Muster von vielen anderen Tauschringen in Deutschland hat sich deshalb die Gruppe "Tauschwas" gegründet, die eine Tauschbörse für Riedstadt und Umgebung eingerichtet hat.

Nach den etwas länger währenden Vorarbeiten gibt es nun eine funktionierende "Keimzelle", die weiterer wachsen möchte. Je zahlreicher die Mitglieder, desto vielseitiger Angebote und Nachfrage. Auch die Gemeinde selbst ist inzwischen Mitglied geworden. Das "Marktblatt" gibt die Übersicht aller Angebote und Gesuche.

"Tauschwas" ist ein Beitrag zur Umsetzung der sozialen Ziele in der Lokalen Agenda 21.

AG Wilde Tiere in Riedstadt

ab November 2001

Umsetzung der Ziele für den Artenschutz und den Biotopverbund mit Schwerpunkt auf Tieren.

  • Welche Tiere sollten die Riedstädter eigentlich kennen?
  • Wo kommen sie vor?
  • Wie kann man ihre Lebensräume erhalten, verbessern, erweitern?

Die Projektgruppe möchte ein Programm zu einzelnen Tiergruppen zusammenstellen. Ein Schwerpunkt dabei ist z.B. der Garten.

Es geht um Schmetterlinge, Solitärbienen, Triops, Fische, Ringelnatter, Fledermäuse....

AG Öffentlich noch mobiler

ab November 2001

Umsetzung der Ziele für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).

  • An welchen Stellen ist der ÖPNV noch verbesserungsbedürftig?
  • Wie können mehr Menschen gewonnen werden, auf den ÖPNV umzu- steigen?
  • Welche Möglichkeiten für Sondertarife gibt es (Schüler-Ticket, Job-Ticket...)?

Die Projektgruppe hat zunächst einen Schwerpunkt bei Schülern und Jugendlichen gesetzt.

AG Willkommen in Riedstadt

ab November 2001

Umsetzung von Zielen aus dem Bereich Integration von Neubürgern: die Projektgruppe ermittelt Wünsche und Bedürfnisse von Menschen, die neu nach Riedstadt kommen.

Erste Ideen sind z.B. Paten in den Ortsteilen als Ansprechpartner/innen, regelmäßige Ortrsrundgänge mit Infos, jährliche Veranstaltung (Neubürgerempfang..)

AG Wassermanagement in Riedstadt

ab November 2001

Umsetzung von Zielen aus den Bereichen Grundwasserschutz und Biotopentwicklung.

  • Wie lassen sich die Schwankungen von hohen und niedrigen Wasserständen so steuern, dass ein verträgliches Nebeneinander von menschlicher Nutzung und Naturschutz möglich ist?
  • Wie sollen Gräben gestaltet und gepflegt werden?
  • Wo kann vorhandenes Wasser noch besser für die Biotopentwicklung nutzbar gemacht werden?
  • Wo ist ein schnellerer Abfluß nötig und möglich?

Ansprechpartner

Hans-Jürgen Unger und Barbara Stowasser

Agenda-Büro der Gemeinde Riedstadt (Umweltamt)

Rathausplatz 1, 64560 Riedstadt

Telefon: 06158 / 181 701 und 181 702
Telefax: 06158 / 181 87 01
E-Mail: umweltamt@riedstadt.de und b.stowasser@riedstadt.de