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Schöne Gärten

Fotowettbewerb: Riedstädter Agendabüro will Anregungen zur Gestaltung geben

RIEDSTADT. Etwa 60 Fotos, Ansichten aus Riedstädter Gärten, hatte das Agendabüro am Mittwoch im Riedstädter Gesundheitszentrum ausgestellt: Ergebnis des Fotowettbewerbs "Was ist ein schöner Garten?", an dem sich in diesem Sommer 13 Riedstädter Bürger beteiligt hatten. Von ihnen wurden am Mittwoch drei Teilnehmer ausgelost, die als Dank für ihr Mittun einen Gutschein eines Stockstädter Gartenbaubetriebes erhielten: Harald Keil, Björn Börjesson und Kurt Seebold.

Der tiefere Sinn dieses Wettbewerbs sei auch gewesen, sich mit den Naturvorgängen im näheren Wohnumfeld auseinanderzusetzen, sagte Barbara Stowasser vom Agendabüro - wie es vergleichbar in der Agendaprojektgruppe "Wilde Tiere in Riedstadt" geschehe. Deshalb habe dieser Kreis ebenfalls Fotos beigesteuert - rund 100 Ansichten, die themenbezogen zusammengefasst waren.

Unter dem Thema "Versorgung" waren vorrangig Nutzgärten zu sehen. Fotos von Gärten mit viel Freiraum zum Spielen trugen die Überschrift "Ort für Kinder". Grenzen, die Menschen voneinander trennen und trotzdem für Kleinlebewesen durchlässig sind, waren ein weiteres Thema. Andere Fotos waren unter "Leben mit Bäumen" und dem Thema "Ordnung" zusammengefasst.

Mit den Fotos wolle die Agendaprojektgruppe die Betrachter zum Nachdenken anregen, betonte Stowasser: Natur und Wildnis sei für manchen Betrachter wohl mit Chaos und Unordnung negativ besetzt; bei anderen könne es jedoch Hochachtung vor der Schöpfung hervorrufen und zum näheren Hinsehen einladen. Ebenso könne Wildnis im Wohnumfeld Ordnungsliebenden ein Graus sein; für Kinder sei es oft das ideale Umfeld, um sich auszutoben.

Im Anschluss an die Präsentation berichtete Stephan Partsch, Diplomand im Fachbereich Biologie an der Technischen Universität Darmstadt, über seine Untersuchung in Riedstädter Gärten. Partsch hatte die Vielfältigkeit der blütenbesuchenden Hautflügler in 24 Riedstädter Gärten untersucht.

Darmstädter Echo, 11.10.2002