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Ausgezeichnete Kooperation

Riedstadt und TU Darmstadt mit bundesweit einzigartigem Projekt

RIEDSTADT (hhh). Die Kooperation der Gemeinde Riedstadt mit der Technischen Universität Darmstadt (TU) zur Realisierung der Lokalen Agenda 21 ist als bundesweit einzigartig ausgezeichnet worden, berichteten TU und Kommune in einer gemeinsamen Presseerklärung.

Das vor drei Jahren begonnene Projekt "Unikomm 21" sei von der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung als "hervorragendes Beispiel guter Praxis" für den im Juni in Osnabrück stattgefundenen Kongress "Zukunft lernen und gestalten - Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" ausgewählt worden - aus bundesweit mehr als 250 Projekten.

Es sei als Beispiel für "neuartige Formen des Lehrens und Lernens, verbunden mit den Zielen und Inhalten der Agenda 21 und des Leitbildes der nachhaltigen Entwicklung im Hochschulbereich" gelobt worden, informieren Gemeinde und TU. Dr. Gerhard Stärk und Ulrich Gehrlein vom Zentrum für interdisziplinäre Technikforschung sowie Hans-Jürgen Unger und Barbara Stowasser vom Riedstädter Agendabüro stellten das Kooperationsmodell in Osnabrück vor.

Dort habe man "Unikomm 21" bestätigt, es sei für die Weiterentwicklung von Bildungslandschaft und Lehre im Sinne der Agenda sowie zur Bewusstseinsbildung und Förderung kooperativen Handelns und Planens vorbildlich. Es zeichne sich aus durch die wissenschaftliche Unterstützung der lokalen Agenda Riedstadt durch die TU und die praxisorientierte Unterstützung wissenschaftlicher Arbeiten durch die Gemeinde.

Die wissenschaftlichen Beiträge bestanden bislang aus 13 Seminaren, 20 Studien- und Diplomarbeiten sowie 16 Forschungsprojekten. Beispielhaft sei das derzeit laufende Seminar "St. Tropez am Baggersee", in dem Studierende der TU und Riedstädter gemeinsam ein Entwicklungskonzept für das Freizeit- und Erholungsgebiet Riedsee erarbeiten. Ein weiteres Beispiel sei die Untersuchung der wirtschaftlichen Potenziale Riedstadts.

"Auf Grund der positiven Erfahrungen wird die Kooperation TU/Gemeinde auch über das Projektende im kommenden August hinaus im Sinne eines wechselseitigen Lernprozesses für eine nachhaltige Entwicklung fortgeführt", heißt es abschließend in der Presserklärung.

Weitere Informationen zum Projekt und zu Möglichkeiten der Beteiligung geben das Agendabüro, Telefon 06158/1886711 und das Zentrum für interdisziplinäre Technikforschung (ZIT), Telefon 06151/164884.

Darmstädter Echo, 26.06.2001