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Agendaarbeit im Blickfeld

Aufsatz beschreibt Prozess in Riedstadt

RIEDSTADT (hhh). "Lokale Agenda 21-Prozesse" ist der Titel eines jüngst erschienenen Sachbuches der Reihe "Städte und Regionen in Europa". Das Buch beschäftigt sich mit der Agenda 21-Diskussion auf lokaler, nationaler und globaler Ebene. In einem Beitrag werden auch die Riedstädter Bestrebungen geschildert, eine Lokale Agenda aufzustellen.

Unter dem Titel "Lernprozesse, Netzwerke und Interaktionsregeln - Erfolgsfaktoren der Lokalen Agenda 21 in Riedstadt" beschreiben Ulrich Gehrlein und Dr. Gerhard Stärk vom Zentrum für Interdisziplinäre Technikforschung (ZIT) der TU Darmstadt Strukturen und Inhalte der Riedstädter Agendaarbeit. Die Autoren berichten über erste Bemühungen der Kommune, etwa die Entscheidung im Oktober 1996, in den Prozess einzusteigen, wie auch über den zweiten Beschluss vom Dezember 1997: Mit dieser Entscheidung der Gemeindevertretung über die Berücksichtigung der Arbeitsgruppen-Ergebnisse sei der Agendaprozess in die örtliche Politik integriert worden.

Auf etwa 20 Seiten berichten die Verfasser sowohl über einige Agenda-Arbeitsgruppen als auch über die Akteure aus Bürgerschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Presse sowie deren Rolle im Riedstädter Gesamtprozess.

Die Publikation ist im Verlag Leske & Budrich, Opladen, erschienen (ISBN 3-8100-2842-8). Die Herausgeber sind Dr. Hubert Heinelt, Professor am Institut für Politik und Wissenschaft an der TU Darmstadt, und Dr. Eberhard Mühlich, Institut Wohnen und Umwelt, Darmstadt.

Darmstädter Echo, 27.09.2000