Bürger sollen sich einbringen
SPD will über Verkehrskonzept informieren
Die SPD- Fraktion Riedstadt hat sich in einer Sondersitzung am Mittwoch mit den Vorarbeiten zum Verkehrskonzept für Riedstadt befasst. Das teilt Fraktionsvorsitzende Rita Schmiele jetzt mit.
Wie die Ergebnisse der Bestandserfassung aufzeigten, sei es es richtig gewesen, das ursprünglich von der Fraktion der Grünen Liste beantragte Verkehrskonzept für die Ortsmitte Goddelau auf ganz Riedstadt auszuweiten. Den Daten zufolge sei die höchste Verkehrsdichte momentan in Wolfskehlen, so Schmiele. Deshalb werde der Baubeginn für die Umgehung B 26 die dringlichste Forderung bleiben. Diese werde auch den Durchgangsverkehr in Goddelau erheblich vermindern.
Nach ausführlicher Diskussion, auch über innerörtliche Entlastungsstraßen für die bereits beschlossenen Baugebiete in Goddelau und Crumstadt, hätten die Sozialdemokraten als Zielsetzungen für das weitere Vorgehen beschlossen: Verkehrslenkung/Verkehrsleitung, Vernetzung von Fahrradwegen, Verbesserung des ÖPNV (unter den Gesichtspunkten Erschließung, Einbindung und Vertaktung). Nach Bearbeitung dieser Felder solle die Ortskernaufwertung folgen.
Mit Hilfe dieser Ziele solle auf breiter Basis eine Bewertung und Zielsetzung erarbeitet werden, berichtet Rita Schmiele. Zuerst sollten alle Ortsvereine auf den gleichen Informationsstand gebracht werden.
Die Fraktion werde die betroffenen Anlieger anschreiben und über die anstehende Erarbeitung eines Verkehrskonzeptes für Riedstadt informieren, damit sich möglichst viele Bürger in den Entscheidungsprozess einbringen könnten.
Anschließend werde die Fraktion die Ergebnisse erneut diskutieren. Innerhalb von etwa zwei Monaten sollten dann die mit dem Verkehrsplaner auf Machbarkeit abgestimmten Ergebnisse in die weitere parlamentarische Beratung eingebracht werden
Darmstädter Echo, 26.02.2000
