Zunächst noch Ideen sammeln
Arbeitsgruppen einigen sich auf Zeitplan für den Riedstädter Handlungsrahmen
Vor einem Monat hatten etwa 30 Riedstädter während einer Wochenend-Arbeitstagung mehr als 300 Ziele und Maßnahmen formuliert, die das Grundgerüst für die Lokale Agenda 21 Riedstadt ergeben könnten (wir berichteten). Den Akteuren war bewusst, dass ihre Vorschläge ein erster Anstoß waren und dass daraus nur über weitere Diskussion der gewünschte Handlungsrahmen für Riedstadts zukünftige Entwicklung werden könne.
Nach dem Workshop im März hatten Mitte April Riedstadts Agendabüro und die mit diesem zusammenarbeitende Technische Universität Darmstadt die Vorschläge an einen breiten Bevölkerungskreis zur Stellungnahme verschickt: Alle Teilnehmer des Zukunftsworkshops bekamen die Vorlage, wie auch Vereine, Kirchen, soziale Einrichtungen, Schulen, die Fraktionen des Gemeindeparlaments und die Gemeindeverwaltung. Die Organisatoren der Riedstädter Agendaarbeit baten damit um weitere Anregungen und Kritik bis zum 8. Juni.
Der Zeitrahmen für die Riedstädter Agendaarbeit sieht im Juni/Juli die redaktionelle Überarbeitung des Gesamtpapiers vor; im August sollen die Bürger dann in einer zweiten Veranstaltung diesen Vorschlagskatalog als Entwurf zur Lokalen Agenda 21 verabschieden. Die Gemeindevertretung könnte im September/Oktober darüber beraten, so dass noch in diesem Jahr Riedstadts erste Lokale Agenda 21 unterzeichnet werden könnte.
In dieser Woche waren die Ergebnisse aus dem März-Workshop Hauptthema in den Agendaarbeitsgruppen (AG)
"Energietisch", "Siedlungsentwicklung und Verkehr" und "Außenrum". Die AGs diskutierten dabei schwerpunktmäßig die ihren Aufgabenbereich betreffenden Ziele und Maßnahmen.
In de nächsten AG-Sitzungen soll eine Stellungnahme verabschiedet werden: Am 9. Mai (Dienstag) um 17 Uhr kommt der Energietisch im Rathaus Goddelau zusammen; die AGs Siedlungsentwicklung und Außenrum beraten am 23. Mai um 19.30 Uhr im Rathaus Crumstadt.
Darmstädter Echo, 29.04.2000
