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Warten auf Messzahlen

Agenda-Gruppe spaltet sich zur Behandlung

RIEDSTADT (hhh). Die Agenda-Gruppe "Siedlungsentwicklung und Verkehr" hat Anfang Januar drei Untergruppen (UG) gebildet, die sich schwerpunktmäßig mit Flughafen-Ausbau, Riedstädter Verkehrskonzept und Gestaltung der Ortsmitte Goddelau beschäftigen.

Die UG "Verkehrskonzept" habe in der vergangenen Woche mit Achim Reusswig (TU Darmstadt) dessen Diplom-Arbeit "Umsetzung der Handlungsfelder im Rahmen der Lokalen Agenda 21 am Beispiel der Gemeinde Riedstadt" diskutiert, wie Marianne Susenburger berichtet.

Für die verschiedenen Verkehrsarten seien Vor- und Nachteile, etwa bezüglich der damit verbundenen Mobilität, wie auch des Flächenverbrauches mit Reusswig erörtert worden. Auch welcher Verkehr innerorts nötig sei (etwa motorisierter Wirtschaftsverkehr für die Ortsteile) und welcher nicht (Lkw-Durchgangsverkehr). Die Diskussion mit Reusswig habe den von der AG Siedlungsentwicklung im vergangenen Jahr gefassten Beschluss bestätigt, sich inhaltlich auf die Charta von Aalborg zu stützen: Ökologisch verträglichen Fortbewegungsarten soll danach auch in Riedstadt Vorrang eingeräumt werden, erläuterte Susenburger.

Bei den nächsten Arbeitstreffen will die UG aus der bisherigen Allgemeinbetrachtung verstärkt konkrete Maßnahmen für Riedstadt ableiten. Zumal ihr dann die jüngst ermittelten Verkehrsmesszahlen vorlägen. Diese ortsteilbezogenen Daten werden am Montag (7.) um 19 Uhr im Rathaus Crumstadt vom beauftragten Verkehrsplaner dem Umweltausschuss vorgestellt.

Die Gruppe wünscht sich deshalb noch weitere Mitstreiter aus den Ortsteilen; Ansprechpartnerin ist Marianne Susenburger, Telefon 06158/2098.

Die nächste Zusammenkunft aller drei Untergruppen in der AG Siedlungsentwicklung ist am Dienstag (15.) um 19.30 Uhr in der Volkshochschule, in Erfelden, Wilhelm-Leuschner-Straße 21.

Weitere Information zur Agenda-Arbeit gibt die Koordinationsstelle im Riedstädter Umweltamt, Telefon 181701.

Darmstädter Echo, 01.02.2000