Besonderes Lehrangebot
Naturerlebnispfad: Agenda-Arbeitsgruppe regelt Nutzung und Pflege
Am 20. September 2003 wurde im Goddelauer Wäldchen der Riedstädter Naturerlebnispfad eingeweiht. Eine Agenda-Arbeitsgruppe, an der sich auch die Goddelauer Schulen beteiligten, hat etwas geschaffen, mit dem die Natur auf besondere Art und Weise zu erleben ist.
Da der Pfad somit auch von den Schulen als besonderes Lehrangebot genutzt werden kann, hat die Agenda-Arbeitsgruppe im Dezember und Januar entsprechende Materialien aus Sponsorengeldern anschaffen lassen: Reagenzmaterial zur Wasserbestimmung, kindgerechte Bestimmungsbücher für Pflanzen und Tiere, Taschenlupen, starke Taue, einen Fledermausdetektor und einen Handkarren für den Materialtransport.
In der jüngsten Arbeitssitzung am Mittwoch überlegten die Teilnehmer (Georg-Büchner-Schule, Martin-Niemöller-Schule, Heilpädagogische Einrichtung im Philippshospital), wie sie den Pfad in diesem Jahr nutzen wollen: Bei regelmäßigen Waldwandertagen wollen Klassen der Georg-Büchner-Schule den Pfad erkunden. Auch die Heilpädagogische Einrichtung (HPE) hat Ähnliches vor. Da die HPE für die angepflanzten Korbweiden am Mittwoch die Patenschaft übernommen hat, sollen bei den Spaziergängen die Korbweiden freigeschnitten und gepflegt werden. Auch für den Barfußpfad hat die HPE die Patenschaft übernommen.
Die Georg-Büchner-Schüler wollen bei ihren Wanderungen den Müll einsammeln. Zudem wollen sie im Mai Fledermauskästen bauen, hieß es am Mittwoch.
Anfang März soll begonnen werden, am Lehrpfad überwachsene Gänge aus Weidenpflanzen zu bauen, außerdem eine Hütte aus lebenden Weiden. Unter Federführung des Agendabüros wollen sich die Schulen und die HPE beteiligen.
Einer der wenigen in der Agendagruppe verbliebenen Bürger, Horst Kränzle, übernimmt für die am Pfad gepflanzten Obstbäume und das Grundwasserprojekt die Patenschaft.
Die nächste Zusammenkunft der Agendagruppe ist am 17. März (Mittwoch) um 17 Uhr in der Bibliothek der Martin-Niemöller-Schule. Die Pflege und die Erweiterung des Pfades stehen auf der Tagesordnung. Weitere Informationen über das Agendabüro unter Ruf 06158 181702.
Darmstädter Echo, 14.02.2004
